Kommunalwahl 2026

Liebe Dietzenbacherinnen und Dietzenbacher,

Dietzenbach ist mehr als nur ein Wohnort – es ist Ihr und unser Zuhause. Hier leben, arbeiten, feiern und streiten wir. Hier wachsen unsere Kinder auf, hier begegnen wir uns im Alltag, auf dem Wochenmarkt, im Verein oder beim Spaziergang im Wald. Dietzenbach – das sind wir alle gemeinsam.

Politik vor Ort ist keine ferne Sache aus Berlin oder BrĂŒssel. Sie passiert hier, jetzt, mitten unter uns. Wenn Straßen erneuert, Kitas erweitert, Feste gefeiert oder Nachbarschaften gestĂ€rkt werden – dann ist das Kommunalpolitik. Es geht darum, hinzuhören, anzupacken und gemeinsam Lösungen zu finden, die unser Leben und unser Zusammenleben besser machen.

Wir als SPD Dietzenbach stehen seit jeher fĂŒr diese Art von Politik: Nahbar, verlĂ€sslich und menschlich. Wir kennen die Menschen in unserer Stadt, ihre Sorgen und ihre Hoffnungen. Wir wissen, dass Vertrauen nicht durch große Worte entsteht, sondern durch ehrliche Arbeit, ein offenes Ohr und eine klare Haltung.

In den letzten Jahren haben wir erlebt, wie viel sich verĂ€ndern kann – durch Krisen, durch Wachstum, durch neue Herausforderungen. Aber wir haben auch gesehen, was wir gemeinsam schaffen können, wenn wir nicht den Mut verlieren. Wir sind ĂŒberzeugt:

Dietzenbach kann Zukunft!

Und wir können und mĂŒssen sie gemeinsam gestalten – sozial, sicher und nachhaltig.

Unser Ziel ist klar: Dietzenbach soll eine Stadt bleiben, in der sich alle Menschen zuhause fĂŒhlen – unabhĂ€ngig von Herkunft, Alter, Einkommen oder Lebensweise. Eine Stadt, in der jeder mitreden, mitgestalten und mitmachen kann.

DafĂŒr treten wir an. Mit einem starken Team, mit neuen Ideen – und mit der Zuversicht, dass wir gemeinsam mehr bewegen können als jeder fĂŒr sich allein.

Kurzum:

Wir hören zu. Wir packen an. Wir gestalten Dietzenbach – fĂŒr uns alle.

Inhalte leben von den Menschen, die sie vertreten. Deshalb prĂ€sentieren wir Ihnen unser diverses, engagiertes und kompetentes Team der SPD Dietzenbach fĂŒr die Stadtverordnetenversammlung 2026.

Alle Kandidierenden – so unterschiedlich sie in Alter, Beruf oder Herkunft auch sind – eint die Liebe zu unserer Stadt und das Engagement fĂŒr ihre Mitmenschen.

Die Stadt gehört ihren BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern. Dietzenbach lebt vom Miteinander – und das gilt auch fĂŒr das VerhĂ€ltnis zwischen Verwaltung und BĂŒrgerschaft. Doch die Anforderungen an Verwaltung und BĂŒrgerservice wachsen – und deshalb wollen wir gemeinsam noch besser werden.

Wir wollen, dass die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Menschen Lösungen findet und nicht nur Anliegen bearbeitet, sondern aktiv zeigt, wie etwas möglich gemacht werden kann. Unser Ziel ist eine Verwaltung, die nahbar, transparent und partnerschaftlich arbeitet – eine Verwaltung, die zuhört, erklĂ€rt und unterstĂŒtzt. BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sollen spĂŒren: Ihre Anliegen werden ernst genommen. Der direkte Draht ins Rathaus muss selbstverstĂ€ndlich sein – digital, telefonisch oder persönlich.

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

  • RĂŒckmeldung bei BĂŒrgerhinweisen: Wer ĂŒber den stĂ€dtischen MĂ€ngelmelder oder andere Wege ein Anliegen meldet, soll kĂŒnftig eine RĂŒckmeldung erhalten, wenn das Problem behoben ist.
  • Mehr BĂŒrgerdialoge vor Ort: BĂŒrgerversammlungen sollen nicht nur im Rathaus stattfinden, sondern regelmĂ€ĂŸig in den Stadtteilen – nah an den Menschen und ihren Themen.
  • StĂ€rkere Zusammenarbeit mit BeirĂ€ten: Wir wollen die Arbeit des Jugend-, AuslĂ€nder-,Senioren- und des Stadtelternbeirats enger mit der Stadtpolitik verzahnen, um Entscheidungen stĂ€rker an den BedĂŒrfnissen der Menschen auszurichten.
  • Erreichbarkeit und Service: BĂŒrgerfreundliche Öffnungszeiten im Rathaus sowie die Möglichkeit, Anliegen einfach digital oder telefonisch zu erledigen.
  • Feedback-Tafel im BĂŒrgerservice: Im Wartebereich des BĂŒrgerservice soll eine Feedback-Tafel eingefĂŒhrt werden, an der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger anonym Lob, Kritik oder VerbesserungsvorschlĂ€ge hinterlassen können. So wird sichtbar, wo Dinge gut laufen – und wo noch Potenzial besteht.
 

BĂŒrgernĂ€he ist fĂŒr uns keine Frage des guten Willens – sondern eine professionelle Haltung. Gemeinsam mit der Verwaltung wollen wir dafĂŒr sorgen, dass Dietzenbach eine Stadt bleibt, in der Verwaltung und BĂŒrgerschaft Hand in Hand arbeiten.

Dietzenbach ist eine Stadt der Vielfalt und des Zusammenhalts. Ob jung oder alt – jede und jeder soll hier gut leben, sich entwickeln und dazugehören können. Soziale Politik bedeutet fĂŒr uns: gleiche Chancen von Anfang an, UnterstĂŒtzung in schwierigen Lebenslagen und Angebote, die Menschen verbinden, statt sie zu trennen.

 

Wir setzen auf ein solidarisches Dietzenbach, das Familien stĂ€rkt, Kindern faire Bildungschancen eröffnet, Jugendlichen Perspektiven gibt und Ă€lteren Menschen ein wĂŒrdevolles Leben in der Mitte der Gesellschaft ermöglicht.

 

2.1 Kinder, Jugendliche und Familien

 

Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Stadt – und sie brauchen RĂ€ume, Chancen und Menschen, die an sie glauben. Familien brauchen UnterstĂŒtzung, die den Alltag wirklich erleichtert.

 

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

  • FrĂŒhe Förderung und Teilhabe: Jedes Kind soll unabhĂ€ngig vom Elternhaus die gleichen Startchancen haben – in Bildung, Sprache und sozialer Entwicklung.
  • Familienfreundliches Dietzenbach: EinfĂŒhrung eines Willkommenspakets fĂŒr frisch gebackene Eltern mit allen wichtigen Informationen und Ansprechpartnern in der Stadt.
  • Betreuung, die sich dem Leben anpasst: Wir investieren in Personal, um die Randzeitenbetreuung in Kitas und Schule (frĂŒhmorgens/spĂ€ter Nachmittag) sowie der Tagespflegeangebote zu verbessern.
  • Angebote fĂŒr junge Familien ausbauen: Von der Krabbelgruppe ĂŒber Babyschwimmen bis zu Kursen wie „Erste Hilfe am Kind“ oder „Was tun, wenn mein Kind krank ist?“ Familien sollen in allen Lebensphasen UnterstĂŒtzung und Austausch finden.
  • StĂ€rkung der Erzieherinnen und Erzieher: Faire Bezahlung, ein verbindliches Fortbildungsbudget und die PrĂŒfung von MietkostenzuschĂŒssen fĂŒr FachkrĂ€fte in sozialen Berufen, um dem FachkrĂ€ftemangel entgegenzuwirken.
  • Mehr Mitbestimmung fĂŒr junge Menschen: Aufwertung und bessere Einbindung des Jugendbeirats in politische Prozesse.
  • Mehr Begegnung und Bewegung: Einrichtung neuer Treffpunkte fĂŒr Jugendliche und junge Erwachsene sowie kostenlose WLAN-Zonen in zentralen Freizeitbereichen (z. B. Hessentagspark, Schwimmbad).
  • Vernetzte Jugendarbeit: Enge Zusammenarbeit zwischen Schulsozialarbeit, Vereinen und TrĂ€gern zur UnterstĂŒtzung junger Menschen, unabhĂ€ngig vom Elternhaus.
  • Ferien- und Freizeitangebote ausbauen, mit Fokus auf Bildung, Sport und Kultur fĂŒr alle Einkommensgruppen.

Angebote fĂŒr Jugendliche mĂŒssen erhalten und ausgebaut werden. Das gilt insbesondere fĂŒr Projekte, die demokratische Mitbestimmung und Teilhabe ermöglichen und junge Menschen frĂŒhzeitig gegen extremistische Tendenzen stĂ€rken. Wir setzen uns dafĂŒr ein, dass Demokratie nachhaltig und zum Anfassen gestaltet wird. Integrationsfördernde Maßnahmen, durch die Vielfalt als gesellschaftliche NormalitĂ€t reflektiert und erlebbar gemacht wird, sind besonders wichtig. Bildung und AufklĂ€rung ĂŒber Kulturen, Religionen und Weltanschauungen sind ein SchlĂŒssel, um Vorurteile abzubauen und das friedliche Miteinander zu stĂ€rken.

2.2 FrĂŒhkindliche Bildung und Betreuung

Die Kita ist der erste Bildungsort außerhalb der Familie. Hier werden die Grundlagen fĂŒr Bildung, Sprache, soziale Kompetenz und Integration gelegt. FrĂŒhkindliche Bildung ist kein Luxus – sie ist die beste Investition in unsere Zukunft.

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

  • VerlĂ€ssliche Kinderbetreuung: Bedarfsgerechter Ausbau der Kita- und KrippenplĂ€tze, damit jedes Kind ohne Wartezeit einen Platz erhĂ€lt.
  • VerlĂ€sslichkeit fĂŒr Familien bei der Betreuung ihrer Kinder, dies kann nur durch einen Kita-Betrieb ohne Ausfallzeiten gewĂ€hrleistet werden
  • QualitĂ€t statt nur QuantitĂ€t: Schrittweise Reduzierung der GruppengrĂ¶ĂŸen und mehr pĂ€dagogisches Personal.
  • Gesunde ErnĂ€hrung fĂŒr Kinder: Wir achten bei der Vergabe von Cateringleistungen auf frische, ausgewogene und regionale Mahlzeiten, damit Kinder gesund aufwachsen.
  • Sprachförderung & Integration: VerstĂ€rkte Förderung der deutschen Sprache, kombiniert mit WertschĂ€tzung der Muttersprache. Das Beherrschen der deutschen Sprache ist der SchlĂŒssel zu einem erfolgreichen Schulbesuch.
  • Eltern als Partner: StĂ€rkere Einbindung des Stadtelternbeirats in bildungspolitische Entscheidungen.
  • GebĂŒhrenfairness: Keine versteckten Beitragserhöhungen – die Beitragsfreistellung fĂŒr einen Teil der BetreuungsplĂ€tze darf nicht auf Kosten anderer Familien gehen.
  • UnterstĂŒtzung von Vereinen und Organisationen, die Angebote fĂŒr Eltern mit Kindern unterbreiten, um den Ausbau ihres Angebots zu fördern
  • Eltern vernetzen und Angebote zum Austausch fördern

2.3 Jugendliche und junge Erwachsene

Jugendliche brauchen Vertrauen, FreirĂ€ume und Perspektiven – nicht Kontrolle und Vorurteile. Wir wollen eine Stadt, in der junge Menschen mitreden, mitgestalten und ihre Ideen einbringen können.

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

  • Jugend im Mittelpunkt: Beteiligungs-Workshops z.B. bei Stadtteil- und GrĂŒnflĂ€chenplanung – Jugendliche gestalten ihr Dietzenbach mit.
  • Neue Treffpunkte: Einrichtung von niederschwelligen Begegnungsorten mit und ohne sozialpĂ€dagogische Betreuung (Streetwork) z.B. RĂ€umlichkeiten, wo man vergĂŒnstigt Geburtstag mit den Freunden feiern kann.
  • Bestehende erfolgreiche Projekte sichern: Wir halten fest an den bewĂ€hrten Angeboten wie dem Bildungshaus, der Hausaufgabenhilfe und dem Boxprojekt, die Jugendlichen Orientierung und Motivation geben.
  • Kostenlose Lern- und Freizeitangebote: Ausbau von Hausaufgaben- und Nachhilfeangeboten in Jugendzentren und Stadtbibliothek.
  • Online-Reservierungssystem fĂŒr SportstĂ€tten und Freizeitangebote ĂŒber die stĂ€dtische Website z.B. Pickle-Ball Platz auf dem Waldstadion GelĂ€nde
  • Sucht- und MobbingprĂ€vention: Ausbau von Beratungs- und Hilfsangeboten fĂŒr Jugendliche in Krisen.
  • StĂ€rkere UnterstĂŒtzung der Vereine, die Jugendarbeit und Integration vor Ort leisten.

 

2.4 Seniorinnen und Senioren

Wer sein Leben lang gearbeitet und unsere Stadt mitgestaltet hat, soll im Alter gut, sicher und selbstbestimmt leben können. Ältere Menschen sind kein Randthema – sie sind das RĂŒckgrat unserer Gemeinschaft.

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

  • Selbstbestimmt im Alter: Ausbau von barrierefreien Wohnungen und Förderung von haushaltsnahen Diensten.
  • Sicherheitsbewusstsein im Alter stĂ€rken: Aufsuchende PrĂ€ventionsarbeit (BetrugsprĂ€vention) ausbauen.
  • Aktiv im Leben: UnterstĂŒtzung und stĂ€rkere Vernetzung der Seniorentreffs und ehrenamtlicher Initiativen.
  • Beratung mit Herz: Einrichtung einer niederschwelligen Anlaufstelle fĂŒr Ă€ltere Menschen in Notlagen – digital und vor Ort.
  • Helferportal weiterentwickeln: Über das Dietzenbacher Helferportal wollen wir eine sektorenĂŒbergreifende und integrative Versorgungsstruktur aufbauen, damit Pflege, Nachbarschaftshilfe und soziale Dienste besser vernetzt sind.
  • Miteinander der Generationen: Förderung generationenĂŒbergreifender Angebote, die Jung und Alt ansprechen, Begegnungen ermöglichen und gegenseitigen Austausch der Kompetenzen ermöglichen (z. B. gemeinsames GĂ€rtnern, Vorlesepatenschaften, digitale Hilfe durch Jugendliche).
  • Beiratsarbeit stĂ€rken: Der Seniorenbeirat soll stĂ€rker in politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden.

Soziale Politik heißt fĂŒr uns: Niemand soll in Dietzenbach ĂŒbersehen werden.

Von der Kita bis ins Seniorenalter wollen wir ein faires Miteinander, das Menschen stĂ€rkt, verbindet und Chancen eröffnet – fĂŒr ein Dietzenbach, das fĂŒreinander da ist.

Vereine, Ehrenamtliche und Kulturschaffende sind das Herz und die Seele unserer Stadt. Sie schaffen Gemeinschaft, Zusammenhalt und Lebensfreude – oft still, nach Feierabend und mit großem persönlichem Einsatz. Dieses Engagement verdient keine HĂŒrden, sondern Anerkennung, UnterstĂŒtzung und moderne Rahmenbedingungen.

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

3.1 Weniger BĂŒrokratie, mehr Engagement:

  • Abschaffung der Schließdienstkosten fĂŒr Vereine. Engagement darf nicht an GebĂŒhren oder Formularen scheitern.
  • Einrichtung einer Vereinslotsenrunde – ein kleines hausinternes Team aus Kultur- und Ordnungsamt, das Vereine bei der Planung von Veranstaltungen berĂ€t und pragmatische Lösungen findet. So können Events unkompliziert und ohne bĂŒrokratischen Dschungel umgesetzt werden.

 

3.2 Starke Infrastruktur fĂŒr Vereine:

  • UnterstĂŒtzung der Sportvereine Erweiterung der HallenkapazitĂ€ten
  • EinfĂŒhrung eines digitalen Hallen- und Raumbuchungssystems, um Vereine bei der Organisation zu entlasten.
  • Unser Waldstadion ist ein lebendiger Sportort – wir werden das Waldstadion weiter konsequent modernisieren und verbessern. Ziel ist die Entwicklung zu einem multifunktionalen Sportplatz, ergĂ€nzt durch weitere SportflĂ€chen und eine Kalthalle, die ganzjĂ€hriges Spielen und Training ermöglicht.
  • Richtlinie zur Vereinsförderung anpassen: Gemeinsam mit allen Beteiligten werden wir die bestehenden Förderrichtlinien prĂŒfen und anpassen, um finanziell gerechtere ZuschĂŒsse und eine bessere Ausstattung der Vereinsinfrastruktur Besonders die Arbeit der Vereine mit Kindern und Jugendlichen soll stĂ€rker gefördert werden, da sie die Stadt in der Betreuung und Entwicklung der jungen Menschen entlasten – Arbeit, die wir auf kommunaler Seite nicht leisten könnten. 

 

3.3 StÀrkung des Ehrenamts:

  • Erweiterung der Ehrenamtskarte Dietzenbach Plus: VergĂŒnstigungen in stĂ€dtischen Einrichtungen wie Schwimmbad, VHS, Musikschule.
  • Empfang fĂŒr Ehrenamtliche als Anerkennung fĂŒr bĂŒrgerschaftliches Engagement.
  • Ehrenamtsqualifizierungen: Schulungen in Vereinsrecht, Fördermitteln, digitaler Öffentlichkeitsarbeit oder Jugendschutz.
  • Digitale Ehrenamtsbörse, ĂŒber die Engagierte und Hilfesuchende unkompliziert zusammenfinden – fĂŒr Nachbarschaftshilfe, Veranstaltungen oder soziale Projekte.

 

3.4 Sportstadt Dietzenbach:

  • Nachhaltige Förderung des Breiten- und Vereinssports sowie inklusive Angebote.
  • Kooperation von Vereinen und Schulen, um Kinder frĂŒh an Bewegung, Teamgeist und Sport heranzufĂŒhren.
  • UnterstĂŒtzung umweltfreundlicher Vereinsarbeit, z. B. durch die Umstellung auf energiesparendes LED-Flutlicht

 

3.5 Kultur fĂŒr alle:

  • Sicherung der Musikschule, um kulturelle Bildung langfristig und bezahlbar zu sichern.
  • Ausbau von Kooperationen mit Schulen, Kitas und Vereinen, um Kultur in den Alltag der Stadtgesellschaft zu bringen.
  • Förderung von Kunst im öffentlichen Raum: Wandgestaltungen, temporĂ€re Ausstellungen, Pop-up-Ateliers.
  • StĂ€dtisches Kulturfestival: Vereine, Bands, Tanzgruppen und Kulturschaffende prĂ€sentieren ihre Arbeit gemeinsam.
  • Nutzung öffentlicher PlĂ€tze fĂŒr niederschwellige Kulturangebote: Konzerte, Lesungen, Straßenkunst z.B. Wochenmarkt, auf dem Roten Platz.

Innere Sicherheit ist soziale Gerechtigkeit. Jeder Mensch hat das Recht, sicher zu leben – das betrifft nicht nur objektive KriminalitĂ€tsraten, sondern auch das subjektive SicherheitsgefĂŒhl. Sicherheit und Freiheit gehören dabei untrennbar zusammen: Ohne Sicherheit kann Freiheit nicht gelebt werden. Unsere Aufgabe ist es, beides zu gewĂ€hrleisten. PrĂ€vention geht vor Repression, denn die besten Maßnahmen gegen KriminalitĂ€t entstehen dort, wo Menschen Perspektiven haben, gesellschaftlich eingebunden sind und sich frei entfalten können. In Dietzenbach wurde die HĂ€ufigkeit von Straftaten um 30 % in den letzten beiden Jahren gesenkt. Ein Spitzenwert in Hessen. Dies ist das Ergebnis behördenĂŒbergreifender GroßeinsĂ€tze zur EindĂ€mmung von Leistungsmissbrauch in unserem Sozialsystem. Dietzenbach ist sicherer geworden und hat zu Recht das KOMPASS (KOMunal ProgrAamm SicherheitsSiegel) Zertifikat am ersten Dietzenbacher Blaulichttag erhalten.

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

4.1 Sicherheit im öffentlichen Raum

  • Beleuchtung verbessern: Dunkle Wege, Straßen, PlĂ€tze und UnterfĂŒhrungen werden gezielt beleuchtet, um das SicherheitsgefĂŒhl zu stĂ€rken – besonders fĂŒr Frauen und Seniorinnen/Senioren.
  • StĂ€dtebauliche KriminalprĂ€vention: Bei Neubauten und Sanierungen wird auf offene, einsehbare Gestaltung geachtet, um AngstrĂ€ume zu vermeiden.
  • VideoĂŒberwachung konsequent ausbauen und modernisieren: Dort, wo sie erforderlich ist – z. B. Bahnhöfe, belebte PlĂ€tze oder Veranstaltungsorte. Sie wirkt prĂ€ventiv und unterstĂŒtzt bei der AufklĂ€rung von Straftaten.
  • Schulwegsicherheit erhöhen: Zusammenarbeit von Eltern, Schulen, Polizei und Bauamt, z. B. durch Schulwegsicherungsprogramme.

4.2 Soziale PrÀvention

  • Mobile Jugendsozialarbeit („Streetwork“) ausbauen.
  • Verbindliche Netzwerke zwischen Schulen und außerschulischen Partnern (Jugendzentren, Polizei, Beratungsstellen) stĂ€rken, um Gewalt-, Drogen- und RadikalisierungsprĂ€vention zu fördern.
  • PrĂ€ventionsprojekte fĂŒr Jugendliche entwickeln: GesprĂ€che mit Jugendarbeit und Schulen, um notwendige Angebote zu identifizieren.

4.3 Sicherheitsbewusstsein im Alter stÀrken

  • Aufsuchende SeniorenprĂ€ventionsarbeit: Schulungen, Hausbesuche, Informationen zu Trickbetrug, Enkeltrick, falschen Polizisten und digitalen Betrugsmaschen.
  • Kooperation mit Polizei und Seniorenbeirat: Entwicklung zielgruppengerechter Angebote.

4.4 BĂŒrgerbeteiligung und lokale Vernetzung

  • Kommunale PrĂ€ventionsrĂ€te: Vertreter aus Politik, Verwaltung, Polizei, Sozialarbeit, Schulen, Kirchen, Sport und Vereinen entwickeln gemeinsam Strategien zur KriminalitĂ€tsvermeidung.
  • Dialogformate stĂ€rken: StadtteilspaziergĂ€nge, BĂŒrgersprechstunden, thematische Diskussionsforen gemeinsam mit dem Ordnungsamt

4.5 Lokale Feste und Vereinsleben

  • Praktische Sicherheitsanforderungen: Ehrenamtlich organisierte Feste werden gemeinsam mit dem Ordnungsdezernat praxisnah geprĂŒft – Lösungen werden aufgezeigt, statt nur Probleme zu benennen.
  • Förderprogramme fĂŒr Vereine: ZusĂ€tzliche finanzielle Mittel, damit beliebte Veranstaltungen (z. B. Anglerfest) stattfinden können, ohne Ehrenamtliche zu ĂŒberlasten.
  • VerstĂ€rkung der Zusammenarbeit mit Kultur- und Sportvereinen durch die Vereinslotsenrunde

4.6 Sauberkeit in der Stadt

  • MĂŒllmobil: Abholung bestimmter AbfĂ€lle (z. B. Elektroschrott) gegen geringe GebĂŒhr – entlastet BĂŒrger, besonders Ă€ltere Menschen, und reduziert illegale MĂŒllentsorgung.
  • MĂŒlleimer-Infrastruktur verbessern: Ausreichend MĂŒlleimer, regelmĂ€ĂŸige Leerung, Reparatur defekter BehĂ€lter.
  • Kampagne „MĂŒll mitnehmen“: BĂŒrgerinnen und BĂŒrger werden sensibilisiert, AbfĂ€lle ordnungsgemĂ€ĂŸ zu entsorgen. Parallel fordern wir eine konsequente Erhöhung der Bußgelder in der Gefahrenabwehrverordnung – wer MĂŒll achtlos auf die Straße wirft, muss die Konsequenzen tragen.
  • 48-Stunden-Dreck-weg-Garantie: Meldungen ĂŒber die MĂ€ngelmelder-App werden innerhalb von 48 Stunden bearbeitet.
  • Stabstelle „Sauberes Dietzenbach“ grĂŒnden und die geschaffene Personalstelle besetzen

4.7 Verwaltung und Cybersicherheit

  • Sicherung der kommunalen IT-Infrastruktur gegen Angriffe, um Betrieb und Vertrauen der BĂŒrger zu schĂŒtzen.
  • Schutz kritischer Infrastruktur wie Rathaus, Schulen, Kitas, Stadtwerke durch moderne Firewalls, Back-ups und Fernzugangs-ÜberprĂŒfungen.
  • Interkommunale Zusammenarbeit bei IT- und Sicherheitsfragen ausbauen.

4.8 Ehrenamtliche Feuerwehr, Katastrophenschutz und PrÀvention

  • Angemessene Ausstattung und bestmögliche Fortbildung der freiwilligen Feuerwehr gewĂ€hrleisten.
  • Katastrophenschutz als zentrale Aufgabe: Die Feuerwehr ist nicht nur im Brandfall aktiv, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil der stĂ€dtischen Katastrophen- und Notfallvorsorge.
  • Neubau der Feuer- und Rettungswache: Gemeinsames, neutrales SicherheitsgebĂ€ude mit DRK und Rettungsdienst. Dies verbessert die Sicherheit zentral und dauerhaft. Wir messen dem Neubau höchste PrioritĂ€t bei und treiben das Projekt konsequent voran.
  • StĂ€rkung der AG Leistungsmissbrauch und Sicherstellung der Umsetzung des Kompass-Programms.

Unser Anspruch:

Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit und Zusammenhalt gehören zusammen. Wir gestalten Dietzenbach so, dass Menschen sich sicher fĂŒhlen, bĂŒrgerschaftliches Engagement gestĂ€rkt wird, Stadtteile lebendig und sauber bleiben, PrĂ€vention, Beteiligung und Integration Hand in Hand gehen – damit Freiheit und Sicherheit gleichermaßen gelebt werden können.

Wohnen ist kein Luxusgut, sondern ein Grundrecht. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum hat sich im Rhein-Main-Gebiet in den letzten Jahren massiv verschĂ€rft – und trifft lĂ€ngst nicht mehr nur Menschen mit geringem Einkommen. Auch Familien, junge BerufstĂ€tige, PflegekrĂ€fte und Rentnerinnen suchen verzweifelt nach Wohnungen, die sie sich leisten können. FĂŒr uns als SPD ist klar: Bezahlbares Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit.

Dietzenbach soll eine Stadt bleiben, in der alle Menschen – unabhĂ€ngig von Einkommen, Alter oder Herkunft – ein Zuhause finden. Wir wollen, dass Familien hier Wurzeln schlagen, junge Menschen hierbleiben und Seniorinnen und Senioren in ihrer vertrauten Umgebung wohnen können. DafĂŒr braucht es mutige Entscheidungen, neue Wege und den politischen Willen, Hindernisse abzubauen.

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

5.1 Bezahlbaren Wohnraum schaffen und sichern

  • StĂ€dtische Wohnungsgesellschaft stĂ€rken- Neue Chancen durch die HGO-Reform: Die jĂŒngste Änderung der Hessischen Gemeindeordnung (§ 121 HGO) eröffnet den StĂ€dten neue Möglichkeiten, sich wirtschaftlich zu betĂ€tigen, wenn dies dem öffentlichen Zweck dient – etwa bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

Wir wollen prĂŒfen, ob und in welchem Umfang diese neue Gesetzeslage fĂŒr Dietzenbach sinnvoll genutzt werden kann, um unsere stĂ€dtische Wohnungsgesellschaft zu stĂ€rken und eventuell auch kommunalen Wohnungsbau einzufĂŒhren.

Damit könnten wir dauerhaft bezahlbaren Wohnraum sichern und kommunale HandlungsfĂ€higkeit auf dem Wohnungsmarkt zurĂŒckgewinnen – im Sinne der Menschen.

  • Sozialgerechte Bodennutzung: Wer neu baut, soll einen Anteil an gefördertem oder bezahlbarem Wohnraum sicherstellen – so profitieren alle von der Stadtentwicklung.
  • Soziale Infrastruktur mitdenken: Neubaugebiete brauchen Schulen, Kitas, GrĂŒnflĂ€chen, sichere Wege und ÖPNV-Anbindung – wir denken Wohnen immer im Zusammenhang mit LebensqualitĂ€t.

5.2 Bestand nutzen – HĂŒrden abbauen

  • Aufstocken und Erweitern erleichtern: Viele Familien könnten gĂŒnstigen Wohnraum schaffen, wenn sie ihr Haus erweitern oder aufstocken dĂŒrften. Wir wollen deshalb die kommunale Stellplatzsatzung anpassen und Bauvorschriften pragmatisch gestalten, damit Erweiterungen im Bestand einfacher möglich werden.
  • „Bauturbo“ fĂŒr sinnvolle Projekte: Wir prĂŒfen, wo Bauen auch ĂŒber bestehende Baugrenzen hinaus möglich ist, wenn dadurch keine Nachteile fĂŒr Nachbarn entstehen. Ziel ist, FlĂ€chen effizient zu nutzen und Baugenehmigungen zu beschleunigen.
  • BebauungsplĂ€ne auf den PrĂŒfstand: Viele PlĂ€ne stammen aus einer anderen Zeit – wir werden sie modernisieren, um Platz fĂŒr neue Wohnformen, Familiennachwuchs und nachhaltige Baukonzepte zu schaffen.
  • Erleichterte Umnutzung: Leerstehende BĂŒrogebĂ€ude oder LadenflĂ€chen sollen einfacher zu Wohnungen oder gemeinschaftlichen Wohnformen umgebaut werden können.

5.3 Nachhaltig bauen – mit Augenmaß, Vertrauen und gesundem Menschenverstand

Nachhaltigkeit ist fĂŒr uns kein Schlagwort, sondern eine SelbstverstĂ€ndlichkeit moderner Stadtentwicklung. Wir wollen, dass in Dietzenbach klimafreundlich und zukunftsorientiert gebaut wird – aber mit Augenmaß und ohne unnötige BĂŒrokratie oder teure Sondervorgaben.

Unser Ziel ist es, Vertrauen in die Bauherren und Investoren zu setzen, statt immer neue Forderungen zu stellen.

  • Klimatische Anpassungen sollen dem aktuellen Stand der Technik entsprechen – also wirtschaftlich, praxisnah und ökologisch sinnvoll sein.
  • Energieeffizienz und Umweltschutz verstehen wir als Investition in die Zukunft: Wer heute klug baut, spart morgen Energiekosten und steigert die LebensqualitĂ€t.
  • Wir fördern mehr GrĂŒn auf GrundstĂŒcken – etwa durch VorgĂ€rten, BĂ€ume oder begrĂŒnte DĂ€cher –, um das Stadtklima zu verbessern und Dietzenbach lebenswert zu gestalten.
  • Nachhaltiges Bauen ohne Überforderung: Wir setzen auf einfache, nachvollziehbare Standards, die fĂŒr Bauherren, Familien und Handwerk realistisch umsetzbar sind.
  • Kooperation statt Kontrolle: Die Stadt unterstĂŒtzt mit Beratung, Information und Förderung – nicht mit neuen HĂŒrden.

Dietzenbach soll wachsen – nicht nur in die Breite, sondern mit Herz, Verstand und sozialer Verantwortung. Wir wollen eine Stadt, in der Wohnen bezahlbar bleibt, FlĂ€chen klug genutzt werden und Nachhaltigkeit und LebensqualitĂ€t Hand in Hand gehen. So entsteht ein modernes, gerechtes und lebenswertes Dietzenbach – fĂŒr alle Generationen.

In Dietzenbach wissen wir: Unternehmen – ob groß oder klein – sind keine Nachbarn, die wir einfach „hinnehmen“, sondern Partnerinnen unserer Stadtentwicklung. Wir danken ihnen fĂŒr ihren Einsatz, ihre Innovation und ihren Beitrag zur LebensqualitĂ€t vor Ort. Unsere Stadt steht finanziell und strukturell vor Herausforderungen – umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam mit der Wirtschaft wachsen. Unternehmen verdienen verlĂ€ssliche Rahmenbedingungen, faire Steuern, moderne Infrastruktur und eine Verwaltung, die hilft statt behindert.

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

6.1 GewerbeflÀchen verantwortungsvoll vergeben

Dietzenbach verfĂŒgt nur ĂŒber begrenzte GewerbeflĂ€chen. Deshalb ist klar:

  • Die stĂ€dtischen GewerbegrundstĂŒcke sollen kĂŒnftig ausschließlich an Gewerbetreibende vergeben werden – mit dem klaren Ziel, ArbeitsplĂ€tze zu schaffen und langfristige Gewerbesteuereinnahmen zu sichern.
  • Bei der Vergabe gelten in Dietzenbach festgelegte Kriterien: regionale Verwurzelung, Ausbildung von FachkrĂ€ften, nachhaltiges Wirtschaften, langfristige Standortbindung.
  • Die Stadt ĂŒbernimmt aktiv die Rolle eines Partnerstandorts: Wir werben um Neuansiedlungen mit Vorteilen fĂŒr beide Seiten – Wachstum fĂŒr das Unternehmen, Mehrwert fĂŒr die Stadt.

6.2 Wirtschaft fördern – ArbeitsplĂ€tze sichern und schaffen

Eine starke lokale Wirtschaft ist der Motor fĂŒr LebensqualitĂ€t, Teilhabe und Zukunftschancen. Deshalb wollen wir:

  • Den Mittelstand und Handwerksbetriebe aktiv unterstĂŒtzen, etwa durch verkĂŒrzte Genehmigungsverfahren, digitale Services und eine Verwaltung, die als Partnerin agiert.
  • Die Glasfaser- und 5G-Infrastruktur konsequent ausbauen, um den Wirtschaftsstandort fit fĂŒr die digitale Zukunft zu machen.
  • Nachhaltige Branchen fördern, die ArbeitsplĂ€tze sichern und klimafreundlich agieren – von Handwerk und Logistik ĂŒber Technologie und Dienstleistungen bis hin zu Bildung und Pflege.
  • Ausbildungsinitiativen gemeinsam mit Schulen, Betrieben und Kammern stĂ€rken, um Jugendlichen Perspektiven vor Ort zu bieten.
  • UnternehmensgrĂŒndungen und Start-ups durch Beratungsangebote, GrĂŒnderforen und Vernetzung mit erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern fördern.

Im Standortwettbewerb will Dietzenbach aktiv, verlĂ€sslich und zukunftsorientiert auftreten – als Stadt, die Innovation und soziale Verantwortung zusammenbringt.

Wir sehen Klimaschutz, Stadtentwicklung und Hochwasserschutz als gemeinsame Aufgabe fĂŒr alle – nicht als Belastung, sondern als Chance fĂŒr unsere Stadt. In Dietzenbach haben wir bereits wichtige Schritte gemacht, etwa mit dem Smart-City-Projekt zur Straßenbeleuchtung. Doch wir wissen auch: VerĂ€nderung braucht Augenmaß, Vertrauen und faire Lösungen – pragmatisch, nicht ĂŒberfordernd. Wir wollen Umwelt- und Klimaschutz so gestalten, dass er sinnvoll ist, Kosten spart, LebensqualitĂ€t steigert – fĂŒr alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger.

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

7.1 GrĂŒnflĂ€chen, Stadtklima und nachhaltige Stadtlandschaft

  • GrĂŒnflĂ€chen stĂ€rken und erweitern: Wir wollen mehr GrĂŒn in die Stadt bringen – in dicht bebauten Quartieren ebenso wie in Gewerbegebieten. BĂ€ume, StrĂ€ucher und Pflanzen verbessern das Mikroklima, spenden Schatten und steigern die LebensqualitĂ€t.
  • Baumstandorte vergrĂ¶ĂŸern: Bestehende Baumstandorte werden ausgebaut und neue geschaffen. So sichern wir langfristig den Baumbestand und sorgen fĂŒr mehr Sauerstoff, Schatten und KĂŒhlung in der Stadt.
  • SpielplĂ€tze begrĂŒnen und beschatten: Kinder sollen sich auch an heißen Tagen wohlfĂŒhlen. BegrĂŒnte, beschattete SpielflĂ€chen schĂŒtzen vor Hitze und machen SpielplĂ€tze attraktiver.
  • BegrĂŒnung bei Neubauten fördern: Bei Neubauten sollen Dach- und FassadenbegrĂŒnungen stĂ€rker berĂŒcksichtigt werden. Diese senken die Temperaturen, verbessern die LuftqualitĂ€t und verschönern das Stadtbild.
  • FlĂ€chen entsiegeln: An Orten wie dem Ludwig-Kreisel und entlang des Bieberbachs schaffen wir durch Entsiegelung mehr Raum fĂŒr Wasser, Natur und Artenvielfalt – ein Beitrag zum Hochwasserschutz und gegen Hitzeinseln.
  • Mehr Natur in die Stadt holen: Wir fördern Projekte wie Urban Gardening, GemeinschaftsgĂ€rten und BiodiversitĂ€tsflĂ€chen, um stĂ€dtisches und natĂŒrliches GrĂŒn besser zu verbinden.
  • Programm „Zukunft StadtgrĂŒn“ fortfĂŒhren: Dieses erfolgreiche Programm wird konsequent weitergefĂŒhrt – mit klimaresistenten Baumarten, Ersatzpflanzungen, nachhaltiger Pflege und dem klaren Ziel: keine SchottergĂ€rten mehr in Dietzenbach.
  • Pragmatische Klimaanpassung: Nachhaltiges und umweltfreundliches Bauen ist fĂŒr uns selbstverstĂ€ndlich – aber mit Augenmaß. Wir setzen auf moderne, wirtschaftlich sinnvolle Standards, die Energie sparen, Kosten senken und gleichzeitig mehr GrĂŒn und LebensqualitĂ€t schaffen.
  • Harmonieplatz: Der Harmonieplatz entspricht nicht mehr heutigen Kriterien urbaner Aufenthaltsorte. Wir brauchen mehr AufenthaltsqualitĂ€t fĂŒr die Menschen in unserer Stadt. Wir setzen uns daher fĂŒr eine angemessene klimaangepasste Umgestaltung ein.

 

7.2 Energieeffiziente Infrastruktur, Smart City & Kosten sparen

  • Klimaschutz mit Augenmaß:Wir setzen auf wirksame, aber wirtschaftlich vernĂŒnftige Klimaschutzmaßnahmen. Ziel ist, dort zu investieren, wo der grĂ¶ĂŸte Effekt pro eingesetztem Euro erzielt wird – fĂŒr Umwelt, Stadtfinanzen und LebensqualitĂ€t.
  • Smart-City-Projekt nutzen:Dietzenbach ist die einzige Demonstrations-Kommune in Hessen mit einem SMART-City on demand Beleuchtungssystem. Mit dem laufenden Smart-City-Projekt hat Dietzenbach bereits wichtige Schritte unternommen, um Energie einzusparen, Prozesse zu digitalisieren und Ressourcen effizienter zu nutzen. Diese Entwicklung werden wir weiter vorantreiben, um den Energietransfer zu gestalten.
  • Photovoltaik ausbauen:StĂ€dtische GebĂ€ude sollen verstĂ€rkt mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Dabei achten wir auf Wirtschaftlichkeit, Amortisationszeiten (Payback-Zeiten) und den dauerhaften Nutzen durch niedrigere Energiekosten.
  • Energiemanagement verbessern:Wir wollen ein stĂ€dtisches Energiemanagementsystem einfĂŒhren, das Verbrauch, Effizienz und Einsparpotenziale laufend ĂŒberprĂŒft – fĂŒr alle kommunalen GebĂ€ude und Einrichtungen.
  • Sanierung stĂ€dtischer GebĂ€ude:Energetische Sanierungen (z. B. Kitas, Schulen, Verwaltung) senken langfristig die Energiekosten und steigern die Nachhaltigkeit. Bestehende Programme werden fortgesetzt und ausgebaut.
  • Effizienz durch moderne Technik:Wir setzen auf LED-Beleuchtung, intelligente Heizungssteuerung
  • und WĂ€rmerĂŒckgewinnung in öffentlichen GebĂ€uden, um Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß dauerhaft zu reduzieren.
  • Nachhaltig, aber sozial ausgewogen:Klimaschutz darf niemanden ĂŒberfordern. Wir setzen auf gerechte, sozial ausgewogene Lösungen, die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Verantwortung vereinen.

 

7.3 Hochwasser-, Starkregen- und GewÀsserschutz

  • Vorsorge statt Nachsorge: Der Schutz vor Starkregen und Hochwasser ist ein zentrales Zukunftsthema. Wir wollen SchĂ€den vermeiden, bevor sie entstehen – durch gezielte Planung, technische Sicherungen und natĂŒrliche RĂŒckhalterĂ€ume.
  • NatĂŒrliche ÜberflutungsrĂ€ume erhalten: Überschwemmungsgebiete sollen freigehalten und Renaturierungen von FließgewĂ€ssern weiter vorangetrieben werden. So entsteht Platz fĂŒr Wasser, wenn er gebraucht wird.
  • RetentionsrĂ€ume reaktivieren: Bestehende RĂŒckhalteflĂ€chen sollen ĂŒberprĂŒft, reaktiviert und – wo möglich – erweitert werden. So kann Wasser kontrolliert versickern, statt unkontrolliert abzufließen.
  • Bodenversiegelung reduzieren: Entsiegelte FlĂ€chen nehmen Regenwasser besser auf. Wir wollen konsequent FlĂ€chenentsiegelung fördern – in Wohngebieten, auf ParkplĂ€tzen und an öffentlichen PlĂ€tzen.
  • Kennzeichnung gefĂ€hrdeter Gebiete: ÜberschwemmungsgefĂ€hrdete Bereiche sollen klar ausgewiesen und bei neuen Bauprojekten berĂŒcksichtigt werden. PrĂ€vention beginnt mit Transparenz.
  • Wald als Schutzfaktor stĂ€rken: Der Dietzenbacher Stadtwald ist KlimaschĂŒtzer, Luftfilter und Hochwasserspeicher zugleich. Wir wollen ihn als klimastabilen Mischwald umbauen – mit widerstandsfĂ€higen, heimischen Baumarten.
  • Waldumbauprogramm umsetzen: Durch gezielte Aufforstung und Pflege sollen geschĂ€digte Bereiche regeneriert und die BiodiversitĂ€t im Stadtwald erhalten werden. Kooperationen mit Waldfreunden und Schulen sind ausdrĂŒcklich gewĂŒnscht.
  • Pflege stĂ€dtischer GrĂŒnflĂ€chen anpassen: GrĂŒnflĂ€chen, BĂ€ume und Parks werden so gepflegt, dass sie Regenwasser besser aufnehmen können. MĂ€harbeiten sollen ökologisch sinnvoll terminiert werden.
  • Smart City und Umwelttechnik verbinden:Digitale Sensorik aus dem Smart-City-Projekt kann kĂŒnftig helfen, WasserstĂ€nde zu ĂŒberwachen oder FrĂŒhwarnsysteme zu steuern – fĂŒr mehr Sicherheit bei Starkregen.

 

7.4 Nachhaltige Landwirtschaft, BiodiversitÀt & Artenschutz

  • Partnerschaft mit der Landwirtschaft stĂ€rken:Dietzenbach braucht eine Landwirtschaft, die ökologisch vertrĂ€glich, wirtschaftlich tragfĂ€hig und regional verankert ist. Wir wollen die Zusammenarbeit mit den Ortslandwirt:innen, Imker:innen und KleingĂ€rtner:innen ausbauen – fĂŒr gesunde Lebensmittel und eine starke lokale Versorgung.
  • Neue Feldwegesatzung einfĂŒhren:Die bisherige Satzung von 1983 wird durch eine zeitgemĂ€ĂŸe Regelung ersetzt, die die Pflichten und Rechte der Nutzer neu definiert. Ziel ist eine gerechte, moderne und nachhaltige Nutzung der Wege – sowohl fĂŒr Landwirte als auch fĂŒr Freizeitnutzer.
  • Mehr BiodiversitĂ€t auf stĂ€dtischen FlĂ€chen:StĂ€dtische PachtflĂ€chen werden kĂŒnftig nur noch mit klaren Naturschutzauflagen vergeben. Bei Neuvergaben soll der Anteil an ökologischer Bewirtschaftung bis 2035 auf mindestens 30 % steigen.
  • Einsatz von Glyphosat auf stĂ€dtischen FlĂ€chen verbieten, Ökolandbauanteil bei stĂ€dtischen FlĂ€chen erhöhen.
  • Streuobstwiesen und Kulturlandschaften erhalten: Pflanzung, Pflege, Kooperation mit Obst- und Gartenbauverein.
  • Mindestens 10 % der stĂ€dtischen GrĂŒnflĂ€chen dauerhaft als Bienenweiden einsĂ€en.

Wir bringen Klimaschutz, Stadtentwicklung und Hochwasserschutz zusammen – mit Augenmaß, Vernunft und einem Blick auf die Kosten-Nutzen-Relation. Dietzenbach wird grĂŒner, resilienter und lebenswerter – ohne ĂŒberzogene Lasten, aber mit klaren Fortschritten.

Dietzenbach ist eine Stadt der Vielfalt – mit ĂŒber 115 NationalitĂ€ten und gelebter InternationalitĂ€t. Diese Vielfalt ist kein Problem, sondern eine StĂ€rke, wenn sie aktiv gestaltet wird. Integration gelingt dort, wo Menschen Chancen erhalten und Verantwortung ĂŒbernehmen können.
Die SPD Dietzenbach steht fĂŒr eine pragmatische Integrationspolitik, die auf klaren Regeln, gegenseitigem Respekt und fairen Chancen basiert. Integration bedeutet Teilhabe – in Arbeit, Bildung, Sprache und Gesellschaft.

Dietzenbach hat gezeigt, dass Integration gelingen kann:
Mehr als 50 % der GeflĂŒchteten, die seit 2015 nach Dietzenbach kamen, haben mittlerweile eine Wohnung, sprechen Deutsch und gehen einer Arbeit nach. Darauf kann unsere Stadt stolz sein.

Doch Integration ist kein SelbstlĂ€ufer. Sie braucht Strukturen, Engagement und realistische Rahmenbedingungen. Wir wollen Zuwanderung mit Haltung und Augenmaß gestalten – human, geordnet und mit klarer Perspektive fĂŒr alle Beteiligten.

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

8.1 Sprache, Bildung und Arbeit als SchlĂŒssel zur Integration

  • Sprachförderung ausbauen – mit starker Rolle der VHS:Die kommunalisierte Volkshochschule Dietzenbach soll zum zentralen Partner der Sprachförderung werden. Wir wollen niedrigschwellige, wohnortnahe Deutschkurse in Stadtteilen und Vereinen fördern – mit flexiblen Kurszeiten und Kinderbetreuung, damit alle teilnehmen können.
  • Zuwanderung aktiv gestalten:Wir sehen Zuwanderung als Chance, dem FachkrĂ€ftemangel entgegenzuwirken und unsere Stadtgesellschaft zukunftsfĂ€hig zu gestalten.
  • ÜbergĂ€nge in Arbeit erleichtern:In Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben, Handwerkskammern und Integrationsfachdiensten wollen wir GeflĂŒchtete und Zugewanderte gezielt an den Dietzenbacher Arbeitsmarkt heranfĂŒhren.
  • Arbeit statt Warten – Integration in den Arbeitsmarkt erleichtern:Wir setzen uns gemeinsam mit der AuslĂ€nderbehörde des Kreises dafĂŒr ein, dass Menschen, die arbeiten wollen und einen Arbeitgeber haben, auch arbeiten dĂŒrfen. HĂ€ufig scheitert Integration an bĂŒrokratischen HĂŒrden bei der Arbeitserlaubnis. Wir wollen prĂŒfen und fordern, wie solche FĂ€lle schneller und pragmatischer gelöst werden können – zum Nutzen der Betroffenen und der örtlichen Wirtschaft.
  • GeflĂŒchtete sinnvoll beschĂ€ftigen:FĂŒr GeflĂŒchtete, die aktuell keine Arbeit finden, wollen wir gemeinsam mit den zustĂ€ndigen Behörden ein kommunales Integrationsprogramm schaffen. Dieses soll EinsĂ€tze in stĂ€dtischen Bereichen wie GrĂŒnpflege, Stadtreinigung, kleinen HausmeistertĂ€tigkeiten oder bei den Stadtwerken ermöglichen.
    Ziel ist es, Teilhabe zu fördern, Sprachpraxis zu ermöglichen und zugleich einen Beitrag fĂŒr die Gemeinschaft zu leisten. Integration gelingt durch Mitmachen und Begegnungen.

8.2 Strukturen und Beteiligung stÀrken

  • Integrationskonzept weiterentwickeln:Wir wollen das bestehende Integrationskonzept der Stadt fortschreiben und an aktuelle Herausforderungen anpassen – gemeinsam mit Vereinen, Schulen, Religionsgemeinschaften, SozialverbĂ€nden und ehrenamtlich Engagierten.
  • Integrationslotsinnen und -lotsen fördern:Wir unterstĂŒtzen Qualifizierung, Koordination und Begleitung der ehrenamtlichen Lotsinnen und Lotsen, die wichtige BrĂŒcken zwischen Verwaltung, Alltag und Gemeinschaft bauen.
  • Kooperation mit Wirtschaft und Bildung:Wir vernetzen lokale Betriebe, Schulen, VHS und TrĂ€ger, um Integration in Ausbildung und Arbeit gezielt zu fördern.

Digitalisierung ist kein Selbstzweck – sie ist ein Mittel, um Verwaltung effizienter, BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern zugĂ€nglicher und unsere Stadt zukunftsfĂ€hig zu machen. Wir wollen digitale Prozesse, die praktisch, inklusiv und barrierefrei sind, ohne dass dabei Menschen ausgeschlossen werden. Gleichzeitig muss die persönliche Erreichbarkeit der Verwaltung erhalten bleiben – digitale Angebote ergĂ€nzen, nicht ersetzen.

Digitalisierung bedeutet fĂŒr uns: BĂŒrgernah, transparent und effizient arbeiten. Sie eröffnet neue Chancen fĂŒr FlexibilitĂ€t, Umweltfreundlichkeit und Kostenersparnis, insbesondere durch medienbruchfreie Prozesse und offene Softwarelösungen.

Der Hessenplan setzt auf Digitalisierung. Dabei geht es um eine klimaneutrale Transformation und die WettbewerbsfĂ€higkeit von Deutschland als High-Tech-Standort. Rechenzentren sind die Basis der Digitalisierung. Dietzenbach hat sich zu einem bevorzugten Standort fĂŒr Rechenzentren entwickelt und die weitere Entwicklung wird mit Augenmaß begleitet.

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

  1. Verwaltung digital & bĂŒrgernah gestalten
  • Onlinezugangsgesetz (OZG) konsequent umsetzen:Alle stĂ€dtischen Dienstleistungen sollen digital, mobil und barrierefrei verfĂŒgbar sein – BĂŒrgerinnen und BĂŒrger geben ihre Daten nur einmal ein (Once-Only-Prinzip).
  • Zentrales Servicekonto:Antragstellung, Dokumentenverwaltung und Statusabfragen an einem Ort – einfach, transparent und ĂŒbersichtlich.
  • Digitale Termin- und Videosprechstunden:Insbesondere fĂŒr Anliegen, die keine persönliche Vorsprache erfordern – flexibel, zeitsparend und bĂŒrgerfreundlich.
  • Nicht-digitaler Zugang bleibt bestehen:FĂŒr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ohne digitale Möglichkeiten bleiben alle Angebote auch weiterhin persönlich oder telefonisch zugĂ€nglich.

Gleichstellung ist fĂŒr die SPD Dietzenbach kein Lippenbekenntnis, sondern ein konkretes Ziel. Frauen und MĂ€nner, Menschen aller sexuellen Orientierungen und IdentitĂ€ten sollen faire Chancen, WertschĂ€tzung und Beteiligung erfahren. Care-Arbeit – also Kinderbetreuung, Pflege und Haushalt – wird immer noch ĂŒberwiegend von Frauen geleistet. Diese Arbeit ist unverzichtbar fĂŒr unsere Gesellschaft und muss sowohl sichtbar als auch anerkannt werden. Die Stadt selbst soll als Arbeitgeberin mit gutem Beispiel vorangehen, flexible Arbeitszeiten ermöglichen und Gleichstellung aktiv fördern.

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

10.1 Faire Bezahlung und Aufwertung

  • GeschlechterunabhĂ€ngige Bezahlung in allen stĂ€dtischen Bereichen.
  • Aufwertung von Berufen in Erziehung, Pflege und sozialen Einrichtungen, auch durch eine deutlich bessere Entlohnung, so dass diese fĂŒr MĂ€nner und Frauen attraktiver werden.
  • Anerkennung und WertschĂ€tzung von Care-Arbeit, sowohl beruflich als auch privat.

 

10.2 Schutz vor Diskriminierung und Gewalt

  • Klare Haltung gegen körperliche, seelische oder sexuelle Übergriffe.
  • Keine Toleranz fĂŒr Diskriminierung, Ausgrenzung oder Gewalt.
  • PrĂ€ventionsarbeit in Schulen, Kitas und stĂ€dtischen Einrichtungen stĂ€rken.

 

10.3 Gleichstellung praktisch umsetzen

  • Initiativen und Aktionen fĂŒr Gleichstellung planen und umsetzen.
  • Mentor*innen- und Patenschaftsprogramme fĂŒr junge Frauen, MĂ€dchen und benachteiligte Gruppen.
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern – fĂŒr Frauen und MĂ€nner gleichermaßen.
  • Frauen vor hĂ€uslicher Gewalt besser schĂŒtzen: enge Zusammenarbeit mit Beratungsstellen, Polizei, Jugend- und Sozialamt; Informationskampagnen vor Ort; sichere Anlaufstellen in Dietzenbach etablieren.
  • Stelle einer Gleichstellungsbeauftragten erhalten und einen barrierefreien und vertraulichen Zugang fĂŒr Hilfesuchenden gewĂ€hrleisten.

Die Stadt Dietzenbach steht vor großen finanziellen Herausforderungen: Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Inflation und wirtschaftliche Unsicherheiten haben in den letzten Jahren massiv Druck auf die stĂ€dtischen Haushalte ausgeĂŒbt. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen hat die SPD Dietzenbach gemeinsam mit allen politischen KrĂ€ften verantwortungsvoll gehandelt: Seit 2023 wurden keine Grundsteuer B- oder Gewerbesteuererhöhungen umgesetzt. FĂŒr uns ist eine Steuererhöhung das Ultima-Ratio. Wir haben den GĂŒrtel enger geschnallt, Projekte gezielt priorisiert und bewiesen, dass wir mit den Finanzen der Stadt und den vertrauten Steuergeldern umsichtig umgehen. Gleichzeitig investieren wir weiter, nutzen Fördermöglichkeiten und sparen dort, wo es sinnvoll ist.

Die HandlungsfĂ€higkeit jeder Kommune hĂ€ngt wesentlich von den finanziellen Rahmenbedingungen ab, die Bund und Land vorgeben. Die Finanzlage Dietzenbachs bleibt angespannt: Den von Bund und Land ĂŒbertragenen Aufgaben steht keine vollstĂ€ndige Finanzierung gegenĂŒber. Kommunen mĂŒssen daher stĂ€rker eigene Einnahmen erwirtschaften können. Die SPD setzt sich dafĂŒr ein, den gesetzlichen Handlungsspielraum zu erweitern und prĂŒft im Rahmen der neuen Reform der Hessischen Gemeindeordnung, in welchen Bereichen und Projekten eine wirtschaftliche BetĂ€tigung fĂŒr die Stadt Dietzenbach sinnvoll und vorteilhaft ist. Steuer- und GebĂŒhrenerhöhungen dĂŒrfen langfristig kein Mittel sein, da sie insbesondere arme Kommunen belasten und ihren Handlungsspielraum einschrĂ€nken.

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

  • Effiziente und moderne Verwaltung: Digitalisierung, medienbruchfreie Prozesse und schlanke Strukturen, damit Ressourcen optimal eingesetzt werden können.
  • Freiwillige Leistungen sichern: Der jetzige Anteil freiwilliger stĂ€dtischer Leistungen, z.  in Sozial-, Kinder- und Jugendbereich, ist als Mindeststandard beizubehalten.
  • Förderung des Wirtschaftsstandorts Dietzenbach: UnterstĂŒtzung von Gewerbeansiedlungen und Nutzung kommunaler Einnahmepotenziale, um ArbeitsplĂ€tze und Steuereinnahmen zu stĂ€rken.
    Wir werden uns dafĂŒr einsetzen, dass sich Betreiber von Rechenzentren angemessen an der Finanzierung von Gemeinwohl beteiligen.
  • KinderergĂ€nzungszuschlag gezielt einsetzen: Dank unserer langjĂ€hrigen Forderungen wurde im neuen Kommunalen Finanzausgleich (Oktober 2025) der KinderergĂ€nzungszuschlag eingefĂŒhrt – Kommunen mit vielen Kindern profitieren, und Dietzenbach erhĂ€lt mehr Mittel.Dieses Geld wird gezielt und ausschließlich fĂŒr die Förderung von Kindern eingesetzt.
  • Kommunale Selbstverwaltung stĂ€rken: Einfordern des verfassungsrechtlich festgeschriebenen KonnexitĂ€tsprinzips – das Land Hessen muss die von ihm ĂŒbertragenen Aufgaben vollstĂ€ndig finanzieren.
  • Interkommunale Zusammenarbeit ausbauen: Kooperationen mit Nachbarkommunen nutzen, um Kosten zu sparen, Effizienz zu erhöhen und Synergien bei Projekten zu schaffen.
  • Investitionen mit Augenmaß: Fördermittel nutzen, Projekte priorisieren, solide HaushaltsfĂŒhrung, um langfristig handlungsfĂ€hig zu bleiben und gleichzeitig LebensqualitĂ€t und Infrastruktur fĂŒr alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sicherzustellen.

Die SPD Dietzenbach setzt auf eine moderne, nachhaltige und gerechte MobilitĂ€t, bei der alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer fair berĂŒcksichtigt werden. FußgĂ€ngerinnen, Radfahrende, ÖPNV-Nutzerinnen und Autofahrende dĂŒrfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. MobilitĂ€t soll sicher, barrierefrei und klimafreundlich gestaltet werden, gleichzeitig muss die FunktionsfĂ€higkeit der Straßen fĂŒr Rettungsdienste, Feuerwehr und Lieferverkehr jederzeit gewĂ€hrleistet sein.

Wir setzen uns dafĂŒr ein, den ÖPNV zu stĂ€rken und insbesondere das On-Demand-Shuttle „kvgOF Hopper“ sinnvoll zu integrieren. Der Hopper ergĂ€nzt das klassische Bus- und Bahnnetz, fĂ€hrt flexibel ohne festen Fahrplan, kann per App oder Telefon gebucht werden und bringt die FahrgĂ€ste zuverlĂ€ssig von der HaustĂŒr zum Ziel. Wir wollen, dass der Hopper als Last-Mile-Angebot genutzt wird, insbesondere in Wohngebieten und zu Randzeiten, und dass die Nutzung fĂŒr alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger einfach und zugĂ€nglich bleibt.

Auch der ruhende Verkehr ist ein zentrales Thema. Wildparkende LKW und Transporter sollen gezielt Parkverbote erhalten, die Straßen mĂŒssen regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft werden, um Blockaden fĂŒr Rettungsfahrzeuge zu verhindern. Gleichzeitig setzen wir auf klare und faire Regelungen fĂŒr den Anwohner- und Besucherparkverkehr, damit die MobilitĂ€t in allen Stadtteilen gewĂ€hrleistet bleibt.

Wir sorgen dafĂŒr, dass jeder sein E-Fahrzeug zu bezahlbaren Preisen auch mit privater Ladeinfrastruktur laden kann.

WofĂŒr wir uns konkret einsetzen:

  • Ausbau sicherer Radwege, z.B.:  entlang der L3001 und zu Raddirektverbindungen Richtung Frankfurt und Flughafen, um Radfahren attraktiver zu machen.
  • Schaffung barrierefreier Bushaltestellen und bessere Anbindung an Schulen, Kitas und Seniorenwohnanlagen.
  • Ausbau der Ladeinfrastruktur fĂŒr E-MobilitĂ€t 
  • Modernisierung der Parkautomaten, u.A. Kartenzahlung ermöglichen.
  • PrĂŒfung einer regionalen VerlĂ€ngerung der S-Bahn ĂŒber Urberach nach Darmstadt, um Pendlerinnen und Pendler zu entlasten.
  • Integration des kvgOF Hopper in die stĂ€dtische MobilitĂ€tsstrategie, inklusive UnterstĂŒtzung bei Buchung, Information und App-Nutzung.
  • Sicherstellung der Durchfahrbarkeit fĂŒr Rettungsfahrzeuge und Lieferverkehr durch Kontrolle, Parkverbote und sinnvolle Straßenplanung.
  • Förderung von klimafreundlicher MobilitĂ€t ohne Benachteiligung einzelner Verkehrsteilnehmergruppen.

Platz 1

Ahmed Idrees

Platz 2

Jutta Ludolph

Alter: 67 Jahre

Beruf: Betriebswirtin

Hobbys: In meiner Freizeit engagiere ich mich ehrenamtlich in Vereinen, treibe Sport und verbringe gerne Zeit mit Familie und Freunden.

Ich bin Mitglied der SPD, weil ich nicht nur zuschauen oder kritisieren wollte, sondern mitgestalten. Soziale Gerechtigkeit, Zusammenhalt und die StÀrkung von Ehrenamt und Vereinen sind mir wichtig.

Darum kandidiere ich: Ich kandidiere auf Listenplatz 2, weil ich möchte, dass niemand im Alter auf sich allein gestellt ist, sondern Teil einer aktiven Gemeinschaft bleibt. Vereine und Sport bedeuten fĂŒr mich Zusammenhalt und Lebensfreude. Das Ehrenamt verdient mehr WertschĂ€tzung – dafĂŒr möchte ich mich stark machen.

Platz 3

Heinz-Walter Scherping

Alter: 76

Beruf: Landwirt

Hobbys: Liköre und Apfelwein herstellen.

Ich bin Mitglied der SPD, weil die SPD eine soziale Partei ist.

Darum kandidiere ich: Ich möchte mich fĂŒr Umwelt und Naturschutz einsetzen.

Platz 4

Karina Glaum

Alter: 27 Jahre

Beruf: StudienrÀtin

Hobbys / Ehrenamt: Trainerin im Sportverein, Klavierspielen, Skifahren, Leichtathletik

Ich bin Mitglied der SPD, weil mir der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft besonders wichtig ist. Die SPD steht fĂŒr soziale Werte, die nicht nur benannt, sondern auch gelebt werden mĂŒssen. Vielfalt und Toleranz sind fĂŒr mich unverzichtbar, und ich bin ĂŒberzeugt: Niemand darf zurĂŒckgelassen werden.

Darum kandidiere ich: Ich will mich aktiv fĂŒr eine soziale, gerechte und lebenswerte Stadt einsetzen. Als junge Frau und StudienrĂ€tin bringe ich die Perspektiven junger Menschen ein und möchte dazu beitragen, dass Dietzenbach bunt, tolerant und solidarisch bleibt. Politik bedeutet fĂŒr mich: zuhören, anpacken und Verantwortung ĂŒbernehmen.

Platz 5

Cengiz Hendek

Alter:  46 Jahre

Beruf: Informatiker 

Hobbys: Ehrenamtliches Engagement, Vereinsarbeit, Mitarbeit in Bildungsprojekten

Ich bin Mitglied der SPD, weil die Partei fĂŒr soziale Gerechtigkeit steht  und auch die Interessen von Menschen vertritt, die keine starke Lobby haben.

Darum kandidiere ich: Ich möchte Dietzenbach mitgestaltet und meinen Beitrag fĂŒr unsere schöne Kreisstadt leisten.

Platz 6

Sabine Göser

Alter: 67 Jahre

Beruf: Diplom-PĂ€dagogin Univ.

Hobbys: Kreativ sein, derzeit entweder in Mosaiktechnik oder in Handarbeiten, fahre gerne möglichst alle meine Wege mit dem Fahrrad und sportlich betreibe ich Karate.

Ich bin Mitglied der SPD, weil ich Dietzenbach gerne in einem kompetenten Team mitgestalten möchte und mir Werte wie soziale Gerechtigkeit, konsequentes demokratisches Denken und Mut zu Innovation einerseits oder Erhalt von  Wertvollem andererseits wichtig sind. Ich setze mich fĂŒr Klimakonzepte in den Stadtteilen ein, fĂŒr ein lebendiges, lebenswertes und liebenswertes Dietzenbach.

Darum kandidiere ich:
Ich kandidiere erneut fĂŒr die Stadtverordnetenversammlung weil ich mich gerne in unsere tolle Stadt einbringen möchte, um mich dafĂŒr einzusetzen, dass Kinder hier gut aufwachsen, Menschen hier gerne und aktiv leben und wir diese lebendige Stadt fĂŒr ein Miteinander aller Generationen weiterentwickeln.

Platz 7

Christoph Seumel

Alter: 63 Jahre 

Beruf: Bankkaufmann 

Hobbys: Imkerei, Musik und Kunst.

Ich bin Mitglied der SPD, weil die Partei fĂŒr mich fĂŒr Freiheit, Gerechtigkeit und SolidaritĂ€t steht. 

Darum kandidiere ich: Ich will mich einsetzen fĂŒr Gerechtigkeit und SolidaritĂ€t und fĂŒr den Schutz der Natur.

Platz 8

Saliha El-Achak

Alter: 44 Jahre

Hobbys: Lesen, HörbĂŒcher hören, Basteln und spazieren gehen.

Ich bin Mitglied der SPD, weil ich fest an Chancengleichheit glaube.

Darum kandidiere ich: Ich kandidiere fĂŒr die Kommunalwahl, weil ich das Leben in Dietzenbach aktiv mitgestalten und meiner Wahlheimat so etwas zurĂŒckgeben möchte. FĂŒr das Empowern von Frauen und fĂŒr die Bildung aller Kinder, dafĂŒr setze ich mich als Frau und Erzieherin ein. Die Vielfalt in Dietzenbach schĂ€tze ich sehr. Daher mache ich mich dafĂŒr stark, dass die Stadt, in der ich meine Wurzeln geschlagen habe, weiter blĂŒht und alle Dietzenbacherinnen und Dietzenbacher einander nĂ€herkommen. Denn nur gemeinsam gestalten wir die Kreisstadt: sozial, bunt und familienfreundlich – fĂŒr eine Zukunft, in der jede Stimme zĂ€hlt!

Platz 9

Karlheinz Wenninger

Alter. 75 Jahre

Beruf: Dipl. Ingenieur (Verfahrenstechnik)

Hobbys: Bergsteigen, Wandern, Kochen, Sport

Ich bin Mitglied der SPD, weil fĂŒr diese Partei die soziale Gerechtigkeit stets  Grundlage ihrer Politik war, und weil in der Bildungspolitik der 1970er Jahre, durch die SPD gefĂŒhrte Regierung  von Willy Brandt, der zweite Bildungsweg unter dem Motto „ Aufstieg durch Bildung“ eingefĂŒhrt wurde.

Darum kandidiere ich: Ich kandidiere auf Listenplatz 9, um aktiv Einfluss auf die  Kommunalpolitik in Dietzenbach  zu nehmen. Meine vielfÀltigen beruflichen Erfahrungen möchte ich gezielt in die politische Arbeit einbringen.

Durch mein ehrenamtliches Engagement (SHD „Alt hilft Jung“, AWO, FKeV, AG 2 Schule und Bildung) habe ich wertvolle Einblicke in die BedĂŒrfnisse unserer Gemeinschaft gewonnen. Ich setze mich generations- und kulturĂŒbergreifend fĂŒr ein harmonisches Miteinander ein und möchte diese Perspektiven in die politische Diskussion einfließen lassen.                    

Mein Motto: Politik machen ohne einen typischen Politiker zu sein und nicht in Ideologien verharren, sondern mehrheitsfÀhige Kompromisse finden.

Platz 10

Anna Scholze

Alter: 38

Beruf: Archivarin

Hobbys: Lesen, Kochen und GĂ€rtnern

Ich bin Mitglied der SPD, weil sie die Stimme der Menschlichkeit ist.

Darum kandidiere ich: Dietzenbach steht aufgrund seiner finanziellen Lage vor großen Herausforderungen. Ein Aufschwung ist aufgrund der Krisen unserer Zeit nicht zu erwarten.  Gerade deshalb ist es mir wichtig, unter diese Bedingungen das Beste fĂŒr unsere Stadt und ihre BĂŒrgerinnen und BĂŒrger herauszuholen. Weiterhin will ich mich dafĂŒr einsetzen, dass wir als Gesellschaft nicht weiter voneinander wegdriften, sondern uns gegenseitig unterstĂŒtzen und anstehende Aufgaben gemeinsam anpacken.

Platz 11

Jakub Dzwonkowski

Alter: 20

Hobbys: Sport, vor allem Pickleball und Reisen

Ich bin Mitglied der SPD, weil sie Politik fĂŒr die Menschen macht – nicht fĂŒr Ideologien.

Darum kandidiere ich: Weil mir das direkte GesprĂ€ch mit den Leuten wichtiger ist als große BĂŒhnen – und man MissstĂ€nde vor der eigenen HaustĂŒr nicht ignorieren sollte.

Platz 12

Silke Amrein

Alter: 63

Beruf: Diplom SozialpÀdagogin

Hobbys: Yoga, Fahrradfahren, Politik

Darum kandidiere ich: Ich setze mich fĂŒr soziale Gerechtigkeit ein und engagiere mich fĂŒr Kinder, Jugendarbeit und fĂŒr gute Bildungschancen unabhĂ€ngig von der Herkunft. Des Weiteren setze ich mich fĂŒr Integration, Gleichberechtigung und soziale Teilhabe fĂŒr alle Bevölkerungsgruppen ein.

Platz 13

Andreas Hofmann

Name: Andreas Hofmann

Alter: 47 Jahre

Beruf: KrankenhausgeschĂ€ftsfĂŒhrer

Hobbys: Leidenschaftlicher Bassist im Rodgauer Ukulelen Ensemble und

Pfadfinder

Ich bin Mitglied der SPD, weil Chancengleichheit fĂŒr Kinder und Jugendliche, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und eine starke Wirtschaft kein Widerspruch sind. Wir haben es in der Hand, die Rahmenbedingungen fĂŒr unsere Zukunft und die unserer Kinder zu gestalten. DafĂŒr engagiere ich mich in der SPD. SPD-Dietzenbach, weil mir meine Stadt und die Menschen in meiner Stadt wichtig sind.

Darum kandidiere ich: Ich möchte Dietzenbach fĂŒr unsere Kinder und uns ein StĂŒck besser machen.

Platz 14

Nouredine Dkidak

Alter: 27 Jahre

Beruf: Auszubildender Fitnesskaufmann

Darum kandidiere ich: Ich kandidiere, weil ich Dietzenbach aktiv mitgestalten und verbessern möchte. Als angehender Fitnesskaufmann stehe ich fĂŒr Bewegung, Energie und neue Ideen. Ich will Politik nĂ€her an den Alltag der Menschen bringen.

Platz 15

Doris Reutzel

Alter: 64 Jahre

Beruf: Informatikerin

Hobbys: Fernreisen, Gegenwartsliteratur, Radfahren und Stricken.

Ich bin Mitglied der SPD, weil ich mich fĂŒr ein soziales Miteinander einsetzen will. Ich möchte, dass sich alle in Dietzenbach wohl fĂŒhlen und dass es auch fĂŒr Frauen keine No-Go-Orte gibt.

Darum kandidiere ich: Ich kandidiere, weil ich mich dafĂŒr einsetzen will, dass es eine soziale Stadt mit guten Bedingungen fĂŒr alle, eine Digitalisierung, die niemanden zurĂŒcklĂ€sst und Gleichberechtigung, da wo sie noch nicht realisiert ist, gibt. 

Platz 16

Christoph GĂŒnther

Alter: 46 Jahre

Beruf Lehrer

Hobbys: Leichtathletik, Laufsport, Literatur, Reisen, Natur

Ich bin Mitglied der SPD, weil ich in turbulenten Zeiten wie diesen Haltung anstatt ZurĂŒckhaltung zeigen will. Wir sind sozial gesehen „alle“ fĂŒreinander verantwortlich, egal ob jung oder alt, stark oder schwach. Die SPD ist die Partei, die sich dies seit 1863 auf die Fahne geschrieben hat und damit identifiziere ich mich. Dietzenbach lebt Vielfalt, ist bunt und das passt sehr gut zur Partei und zu mir.

Darum kandidiere ich: Ich trete fĂŒr die Kommunalwahl an, weil ich die beste Bildung ab der Kita fordere und unsere Wirtschaft sowie Dietzenbachs kulturelle Vielfalt stĂ€rken will.

Platz 17

Denise Schneider

Alter: 34 Jahre

Hobbys: Turnen, Lesen, Klettern, Wandern, Sprachen lernen und Eishockey

Ich bin Mitglied der SPD, weil ich soziale Politik stĂ€rken und unterstĂŒtzen, Kinder und Familien mehr in den Fokus rĂŒcken will.

Darum kandidiere ich: Ich kandidiere, weil Herkunft nicht ĂŒber Zukunft entscheiden darf. Jeder Mensch verdient gute Chancen. Außerdem bin ich ĂŒberzeugt, dass Dietzenbach mehr Miteinander kann. Denn Soziale Gerechtigkeit beginnt vor Ort.  Weiterhin ist es mein Ziel, Netzwerke zu schaffen und zu nutzen, Kinder zu stĂ€rken, Familien zu hören und Generationen zu verbinden. Unsere Stadt braucht zudem Mehrgenerationentreffpunkte, einen Hundepark, sichere Radwege und Schulwege.

Platz 18

Benjamin Schuch

Alter: 39

Beruf: Projektleiter DigitalgeschÀft bei einem Versicherungskonzern

Hobbys: Kochen, Laufen und Fahrrad fahren in der Natur, Klavierspielen

Ich bin Mitglied der SPD, weil ich mich fĂŒr eine offene und soziale Gesellschaft engagieren will und um den Rechten etwas entgegenzusetzen.

Darum kandidiere ich:  Als Digitalisierungsexperte werde ich Dietzenbachs Wirtschaft weiter stĂ€rken und BĂŒrokratie endlich abbauen. Als zweifacher Vater werde ich eine lebendige und vielfĂ€ltige Stadt fĂŒr Jung und Alt schaffen.  Als Mitmensch werde ich fĂŒr gesellschaftlichen Zusammenhalt und faire Chancen fĂŒr alle sorgen.

Platz 19

Ola Gussmann

Platz 20

Ole Gut

Alter: 20

Arbeit: Student

Ich bin Mitglied der SPD, weil Kommunalpolitik menschennah und bodenstĂ€ndig sein sollte. Die SPD steht fĂŒr Toleranz, Erreichbarkeit und den Austausch mit allen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern. Kommunalpolitik ist wichtig! Genau deswegen mĂŒssen Entscheidungen mit EinfĂŒhlungsvermögen, Kompromissbereitschaft und gesundem Menschenverstand getroffen werden. Bei der SPD steht dabei immer die soziale Gerechtigkeit im Vordergrund. Nur so kann sich unser Kreis im Sinne aller Menschen fortschrittlich weiterentwickeln und sich in vielen  Bereichen verbessern.

Hobbys: Fußball, Fitness, Reisen, Lesen, Tennis

Darum kandidiere ich:  Junge Menschen mĂŒssen mehr in der Politik vertreten sein. Außerdem will Dietzenbach attraktiver und moderner machen. DafĂŒr braucht es mehr verstĂ€ndliche, glaubwĂŒrdige und transparente politische Arbeit. Gerade in Zeiten in denen Nationalismus und Wissenschaftsfeindlichkeit expandieren, will ich das Miteinander in unserer Stadt rational mitgestalten und Probleme, welche die Menschen wirklich umtreiben, lösungsorientiert angehen. So dass rechtsradikale KrĂ€fte bald keinen Hass und Unheil mehr in unserer Kreisstadt verbreiten können.

Platz 21

Anna Kristina Schönbach

Alter: 41

Beruf: OberstudienrÀtin

Hobbys: Reiten, Wintersport, lesen, Spazieren gehen am liebsten mit meinen Hunden

Ich bin Mitglied der SPD, weil nur mit einer starken Sozialdemokratie echte Bildungsgerechtigkeit gelingen kann.

Darum kandidiere ich: Ich kandidiere, weil Dietzenbach viel Potential hat und weiter zu einer familienfreundlichen Stadt ausgebaut werden muss.

Platz 22

Dr. Wilfried Schmolla

Alter: 77 Jahre

Beruf: Ingenieur im Ruhestand

Hobbys: Familienpflege, sportliche AktivitĂ€ten, BeschĂ€ftigung mit politischen und technischen Fragen zur „Weltrettung“ (z.B. Repaircafe)

Warum ich der SPD beigetreten bin und kandidiere: Die SPD hat fĂŒr mich die grĂ¶ĂŸten Schnittmengen. Da möchte ich gerne im demokratischen Prozess mitgestalten.

Platz 23

Beate LĂŒrtzener-Esposito

Platz 24

Hassan Annou

Platz 25

Luise Oberdorfer Seiz

Alter: 71

Beruf: Dipl. ErwachsenenpÀdagogin / Rentnerin

Hobbys: Lesen, Yoga, Skifahren, Natur, gutes Essen

Ich bin Mitglied der SPD, weil es die Partei ist, die mit Augenmaß fĂŒr soziale Gerechtigkeit, gleiche Bildungschancen, Toleranz und Respekt sowie Sicherheit und Freiheit kĂ€mpft. Das Dietzenbacher Team vertritt und verfolgt genau diese Werte mit seinem umfassenden und gelungenen Wahlprogramm.

Darum kandidiere ich: Ich kandidiere, weil ich dazu beitragen möchte, dieses ambitionierte Programm umzusetzen.

Platz 26

Dr. Wolfgang Altenburg

Alter: 79

Beruf: Diplom Physiker

Hobbys: Golf und Boule

Ich bin Mitglied der SPD, weil ich es schon immer war, mich schon immer fĂŒr sozialen Frieden und Gerechtigkeit engagiert habe.

Darum kandidiere ich: Dietzenbach braucht eine starke SPD.

Platz 27

Waltraud Nandorf

Alter: 78 Jahre

Beruf: Rentnerin

Hobbys:  Fotografie und FotobĂŒcher gestalten, klassische Musik, Konzerte und Museen besuchen, Klavier spielen.

Ich bin Mitglied der SPD, weil sie die einzige Partei ist, die meine politische Meinung am besten vertritt. Ich wollte nicht immer nur „meckern“ sondern mich aktiv einmischen und mitgestalten.

Darum kandidiere ich: Ich kandidiere, weil die SPD fĂŒr Gerechtigkeit und soziale Verantwortung steht und diese Aspekte auch fĂŒr Dietzenbach sehr wichtig sind. DafĂŒr möchte ich mich einsetzen und die Politik aktiv mitgestalten.

Platz 28

Hans Tulatz

Platz 29

Prof. Dr. Ursula Hoffmann-Lange

Alter: 82

Beruf: UniversitĂ€tsprofessorin fĂŒr Politikwissenschaften im Ruhestand, aber immer noch aktiv

Ich bin Mitglied der SPD, weil sie sich schon immer fĂŒr einen starken Sozialstaat, fĂŒr gleiche Bildungschancen unabhĂ€ngig von der sozialen Herkunft sowie eine aktive Beteiligung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger an den Lebensbedingungen in der Gemeinde eingesetzt hat. Sie ist daher fĂŒr eine aktiv gestaltende Politik in Stadt und Land unverzichtbar.

Darum kandidiere ich: Ich wohne schon seit fast 25 Jahren in Dietzenbach und möchte mich aktiv fĂŒr das Wohlergehen unserer Stadt einsetzen, die ich inzwischen als meine Heimat betrachte. Dietzenbach hat so viel zu bieten und ich kenne hier so viele nette Leute, mit denen ich mich verbunden fĂŒhle.

Platz 30

Friedrich JĂŒde

Platz 31

Elke Thomas

Platz 32

Dr. Dieter Lang

Alter: 61

Beruf: Diplombiologe, BĂŒrgermeister der Kreisstadt

Ich bin Mitglied der SPD, weil die starke Wirtschaftsentwicklung der Kreisstadt mit zukunftsorientierten Firmenneuansiedlungen und die fortschreitende Digitalisierung neue ArbeitsplÀtze schafft.

Darum kandidiere ich, um meine Verbundenheit mit der Sozialdemokratie zu zeigen.

Platz 33

Hildegard Propach

Platz 34

Tanveer Khan

Alter 47 Jahre

Beruf Speditionskaufmann

Hobbys: Fahrradfahren und Angeln

Darum kandidiere ich: Ich will meinen Heimatort verbessern.

Platz 35

Monika Lehr-Horch

Alter: 65 Jahre

Beruf: Neu-Rentnerin und im Seniorenbeirat sowie der SPD AG 60 plus Kreis Offenbach aktiv

Hobbys: Cabriolet fahren

SPD weil mein Herz schon immer links schlÀgt

Darum kandidiere ich: „Gemeinsam fĂŒr eine lebenswerte Stadt“

DafĂŒr möchte ich mich einsetzen – jetzt als Seniorin.

Wirtschaftlicher Aufschwung

  • +15 % BeschĂ€ftigung seit 2021: von 12.798 auf 14.737 ArbeitsplĂ€tze – ĂŒber dem Landes- und Kreisdurchschnitt.
  • Dietzenbach trĂ€gt mittlerweile 40 % zum BeschĂ€ftigungswachstum des Kreises Offenbach bei.
  • Gewerbesteuereinnahmen verdoppelt: von Ø 12,8 Mio. € (2018–2020) auf 26,2 Mio. € (2021–2024).
  • Keine Grundsteuer- oder Gewerbesteuererhöhung in 2025/26.
 

Neue Unternehmen & Investitionen:

  • Held Systems – WeltmarktfĂŒhrer in Laserschweißtechnik
  • Abel Mobilfunk – 170 ArbeitsplĂ€tze (Umzug aus Rödermark)
  • EdgeConneX – Rechenzentrum mit ökologischer Bauweise
  • WĂŒrzberger Bau – erste Vollholzproduktionshalle Hessens (45 ArbeitsplĂ€tze, Start Ende 2025)
  • CafĂ© Ernst – Produktionsverlagerung nach Dietzenbach, ĂŒber 500 ArbeitsplĂ€tze
  • Zentner/Scherer – neues Gesundheitshaus mit Produktion
 

Digitalisierung & Innovation

  • Smart City-Leuchtturmprojekt: 440 LED-Leuchten mit intelligenter Sensorik → 85 % Energieeinsparung
 

Bauen & Infrastruktur

  • Kita 12 erweitert (2 neue Gruppen, PV-Anlage, energetische Sanierung).
  • Waldstadion modernisiert: neues Dach, Solaranlage, Heizung.
  • Pickleball-Anlage seit Juni 2025 in Betrieb.
  • Verpflichtung zur AbwĂ€rmenutzung fĂŒr Rechenzentren.
  • Neuer Wohnraum: u.a. 34 Wohneinheiten an der Königsteiner-/Idsteiner-Allee; weiteres Baufeld E, Baufeld 62/3 in Planung

Strategische Klimapolitik

  • Erster Klimaanpassungs-Förderbescheid Deutschlands (2022)‹→ Klimaanpassungskonzept seit Jan. 2024 beschlossen.
  • Nachhaltigkeitskonzept Hessen (2024): Dietzenbach unter den ersten 13 Kommunen.
  • Über 2 Mio. € Fördermittel fĂŒr Klimaschutzmaßnahmen.
 

MobilitÀt & Stadtklima

  • Fahrradfreundlicher Ausbau der L 3001 (2022–23):‹3. Platz in Hessen im ADFC-Fahrradklima-Test 2025.
  • FRM 9-Radroute (Seligenstadt–Flughafen) wird direkt angebunden.
  • Entsiegelung & BegrĂŒnung:
  • Offenbacher Str. 400 mÂČ entsiegelt
  • Förderprogramm KfW 844 (820 T€) fĂŒr weitere Entsiegelungen.

Umwelt- & Klimaprojekte

  • 15.500 BĂ€ume gepflanzt (2024/25) mit 4.000 freiwilligen Helfer:innen.
  • Klimafestival seit 2022 → positives Medien-Echo (HR Sommertour, bis zu 700.000 Zuschauer).

Kinder, Jugend & Bildung

  • Kita 12 (Obernburger Weg): 2 neue Gruppen (je 25 PlĂ€tze), Solaranlage fĂŒr 60 % Eigenstrom.
  • Kita 8 (Talstraße): Neubau mit 2 U3-Gruppen geplant.
  • Jugendbeirat erhĂ€lt neue RĂ€ume im Haus der Integration (Aug. 2024).

Sicherheit & Ordnung

  • Straftaten -30 % (2023 → 2024) – 730 weniger als im Vorjahr.
  • Kompass-Siegel (28.06.25) vom Innenminister verliehen – 46. Kommune Hessens.
  • AG Leistungsmissbrauch (seit 2024): regelmĂ€ĂŸige GroßeinsĂ€tze mit Polizei, Bauaufsicht & Pro Arbeit.

Stadtgesellschaft & Engagement

  • VereinszuschĂŒsse erhöht zur StĂ€rkung des Ehrenamts.

🏁 Fazit

Dietzenbach hat sich seit 2021 zu einer wirtschaftlich starken, ökologisch vorbildlichen und sozial sicheren Stadt entwickelt.‹Die SPD steht fĂŒr nachhaltiges Wachstum, Klimaschutz mit Konzept und soziale Gerechtigkeit mit Haltung.

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